Brustrekonstruktion – Bursa-Brustrekonstruktion
Brustrekonstruktion – Die Brustrekonstruktion, medizinisch auch Brustreparatur genannt, ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung der Brust bei Frauen, deren Brust entfernt oder beschädigt wurde, beispielsweise aufgrund einer Brustkrebsbehandlung oder eines Traumas. Neben der Wiederherstellung des ästhetischen Erscheinungsbildes trägt sie wesentlich zum psychischen und emotionalen Wohlbefinden der Patientinnen bei.
Was ist eine Brustrekonstruktion?
Die Brustrekonstruktion ist die operative Wiederherstellung eines Teils oder der gesamten Brust. Sie wird häufig nach einer Mastektomie (Brustentfernung) durchgeführt. Die Rekonstruktion wird unter Berücksichtigung von Form, Volumen, Symmetrie und ästhetischen Details der Brust, insbesondere der Brustwarze, geplant.
Warum wird das getan?
– Wenn eine Brust aufgrund von Brustkrebs entfernt wurde
– Wenn die Brustdeformität infolge traumatischer Verletzungen aufgetreten ist
– Wenn keine angeborene Brustentwicklung vorliegt (wie beispielsweise beim Poland-Syndrom)
– Falls bei früheren Operationen ästhetische Probleme aufgetreten sind
– Ziel der Operation ist es, das Selbstvertrauen und das Körperbild einer Person nicht nur physisch, sondern auch psychisch zu stärken.
Wann kann es erledigt werden?
a. Sofortige Wiederherstellung (Sofortreparatur):
Es handelt sich um eine Reparatur, die gleichzeitig mit einer Mastektomie durchgeführt wird. Sie ist psychologisch einfacher und kann in einer einzigen Operation abgeschlossen werden.
b. Verzögerter Wiederaufbau:
Dieser Eingriff wird mehrere Monate oder Jahre nach Abschluss weiterer Behandlungen wie Strahlentherapie oder Chemotherapie durchgeführt. Diese Methode wird insbesondere bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen bevorzugt.
Methoden der Brustrekonstruktion
Die Brustrekonstruktion wird mit zwei Hauptmethoden durchgeführt:
A. Prothetische (implantatbasierte) Rekonstruktion
Es werden Prothesen verwendet, die mit Silikon oder Kochsalzlösung gefüllt sind. Sie werden üblicherweise unter die Haut und den Muskel eingesetzt.
Phasen:
– Ein Gewebeexpander wird eingesetzt.
– Die Haut wird durch das Einspritzen von Serum über einen längeren Zeitraum gedehnt.
– In den vergrößerten Bereich wird eine permanente Prothese eingesetzt.
Vorteile:
Kürzere Operationszeit.
Einfache Technik
Nachteile:
– Fremdkörperrisiko (Infektion, Kapselkontraktur)
– Bei Patienten, die eine Strahlentherapie erhalten haben, kann das Gewebe geschwächt sein.
B. Autologe Geweberekonstruktion (Gewebe aus dem eigenen Körper)
Bei einer Brustrekonstruktion wird Gewebe (Haut, Muskeln, Fett) aus dem Bauch, Rücken, Oberschenkel oder Gesäß der Patientin entnommen.
Die gebräuchlichsten autologen Methoden sind:
– TRAM-Lappenplastik: Dabei wird Gewebe aus der Bauchmuskulatur entnommen.
– DIEP-Lappenplastik: Fett und Haut aus dem Bauchbereich werden zusammen mit den Blutgefäßen verpflanzt (Muskulatur bleibt erhalten).
– Latissimus-dorsi-Lappen: Gewebe wird vom Rücken entnommen.
Vorteile:
– Natürlicheres Aussehen und Tragegefühl
– Lang anhaltende Ergebnisse
Nachteile:
– Längere und schwierigere Operation
– Narbenbildung in einem sekundären Bereich (z. B. Bauch)
Brustwarzenrekonstruktion (Areola und Papille)
Nach einer Brustrekonstruktion können auch die Brustwarze und der sie umgebende dunkle Warzenhof chirurgisch oder durch Tätowierung rekonstruiert werden.
– Brustwarzen können durch Hauttransplantation erzeugt werden.
– Medizinische 3D-Tattoos sorgen für ein natürliches Aussehen.
Bewertungskriterien für Kandidaten
Bei Patientinnen, die eine Brustrekonstruktion anstreben, werden folgende Kriterien berücksichtigt:
Der allgemeine Gesundheitszustand sollte gut sein.
Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen unter Kontrolle gehalten werden.
– Rauchen ist verboten.
Der Strahlentherapieprozess hätte evaluiert werden müssen.
Die Erwartungen sollten realistisch sein.
Operationsablauf und Genesung
Operationsdauer:
– Reparatur mit Implantaten: 1-2 Stunden
– Reparatur mit autologem Gewebe: Kann 4–8 Stunden dauern.
Krankenhausaufenthalt:
– Normalerweise 2–5 Tage
Wiederherstellungsprozess:
– In der ersten Woche ausruhen.
– Verwendung eines Korsetts und eines Stütz-BHs für 4–6 Wochen.
– Normale Aktivitäten können innerhalb von 6 Wochen wieder aufgenommen werden.
– Ästhetische Ergebnisse werden nach 3-6 Monaten sichtbar.
Postoperative psychologische Auswirkungen
Brustverlust kann bei vielen Frauen zu psychischen Problemen führen, wie etwa zu Störungen des Körperbildes, geringem Selbstwertgefühl und sexueller Entfremdung. Eine erfolgreiche Brustrekonstruktion trägt wesentlich zur Linderung dieser Probleme bei.
Es wurde außerdem beobachtet, dass sich Frauen bei der Wahl ihrer Kleidung wieder freier fühlen und sich aktiver am gesellschaftlichen Leben beteiligen.
Häufig gestellte Fragen
Wird eine Brustrekonstruktionsoperation von der türkischen Sozialversicherungsanstalt (SGK) übernommen?
– Ja, rekonstruktive Operationen nach Brustkrebs werden von der Sozialversicherungsanstalt (SGK) übernommen.
Hat eine Brustrekonstruktion Einfluss auf das Wiederauftreten von Brustkrebs?
Nein. Eine Rekonstruktion erhöht weder das Risiko eines erneuten Auftretens von Krebs, noch erschwert sie die Diagnose.
Kann sich jede Patientin einer Brustrekonstruktion unterziehen?
– Für die meisten Patienten ist dies möglich, die Entscheidung sollte jedoch unter Berücksichtigung des allgemeinen Gesundheitszustands der Person und des Verlaufs der Krebsbehandlung getroffen werden.
Unsere Klinik, die sich auf ästhetische und plastische Chirurgie spezialisiert hat und alle Bereiche der Ästhetik umfasst, arbeitet unter dem Motto „Für Ihre Schönheit“ und hat sich zum Ziel gesetzt, gesunde und erstklassige Dienstleistungen anzubieten.
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